
Korrekte Wärmeverwaltung in Ihrer intelligenten Fertigungsanlage
Die Einrichtung einer Industrie-4.0-intelligenten Fertigungsanlage bedeutet viel mehr als nur das Installieren einiger cleverer Softwarelösungen. Es werden auch Hardwarekomponenten benötigt, die bei hohen Temperaturen weiterhin zuverlässig funktionieren. Wenn die Ausrüstung unter thermischem Stress versagt, spielt die Software keine Rolle mehr.
Zum Sammeln von Wärmeenergie nutzen wir meist hocheffiziente Infrarot-Systeme. Doch hier liegt das Problem: Diese Systeme funktionieren nur dann richtig, wenn die Stromversorgung zuverlässig ist. Deshalb ist es unverzichtbar, Kabel mit Teflonbeschichtung zu verwenden.
Warum wir auf Teflon setzen
Halbleiterheizer werden extrem heiß – so heiß, dass normale Kabel schmelzen würden. Wenn man PVC oder Silikon verwendet, riskiert man Probleme: Die Kabel schmelzen entweder oder beginnen Gas abzugeben – was in einem Saal mit strengen Reinheitsanforderungen ein Albtraum ist. Wir verwenden Teflon (PTFE), denn dieses Material hält bis zu 260°C stand. Es kann die ständigen Heiz- und Kühlzyklen problemlos überstehen, ohne beschädigt zu werden.
Außerdem ist Teflon rutschig. Dadurch reiben die Isolierungen nicht an den engen Kanälen, in denen die Kabel verlegt sind. Die Kabel können einfach hineingeführt werden.
Die digitale Seite in Betrieb nehmen
Um eine Fertigungsanlage „intelligent“ zu machen, benötigt man präzise Rückkopplungsschleifen. Die Infrarot-Systeme müssen schnell hoch- und heruntergekühlt werden – im Prinzip muss die Wärmeverarbeitung „just-in-time“ erfolgen.
Wenn man diese Systeme mit Teflon verbindet, erhält man das Beste aus beiden Welten: niedrigen elektrischen Widerstand und hohe dielektrische Festigkeit. Dadurch werden Störströme vermieden, und die Sensoren können saubere Daten an den PLC senden. So muss man nicht mehr raten, ob die Messwerte wirklich korrekt sind.
Ein paar Dinge, auf die man achten sollte
Teflon ist zwar nicht perfekt – es ist steifer als Silikon. Wenn man versucht, es in einem scharfen Winkel zu biegen, kann der Kabelkern beschädigt werden. Wenn die Verlegung zu eng ist, entsteht zu viel Druck auf die Anschlüsse.
Mein Rat: Planen Sie beim Design der Maschine einen größeren Biegeradius ein. Dadurch werden die Kabel nicht vorzeitig verschlissen. Und wenn es in der Umgebung viele Vibrationen gibt, sollten Sie auf ausreichende Entlastungsmaßnahmen achten. Das sind kleine Details, die Ihnen später große Probleme ersparen können.